Lokalaugenschein am BBT

Martin Burkert, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, zum Lokalaugenschein in Innsbruck

Gemeinsam mit dem Tiroler ÖGB Landesvorsitzenden, Otto Leist, besuchte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, Martin Burkert, am Dienstag, 28. Juli 2015 den Showroom am Hauptbahnhof in Innsbruck. Es wurde dabei über den aktuellen Stand der Arbeiten gesprochen und über die Bauaktivitäten am Brenner Basistunnel in den kommenden Jahren. Dabei wurde deutlich, dass der Brenner Basistunnel auf Schiene ist.

Am Freitag, 24. Juli 2015 gab der Aufsichtsrat der BBT SE grünes Licht für die Ausschreibung des Hauptbauloses Mauls-Brenner mit einem geschätzten Auftragsvolumen von 1,45 Mrd. Euro.

Die drei Finanzierungszusagen:
• die im Juli bekanntgewordene Finanzierung der EU für den Brenner Basistunnel in der Höhe von 1,18 Mrd. Euro bis 2020
• die Zusage des italienischen CIPE Ausschusses von 920 Mio. Euro und
• die 1,8 Mrd. Euro, welche im ÖBB Rahmenplan bis 2020 für den BBT vorgesehen sind,
überzeugten die Besucher, dass die Finanzierung des Brenner Basistunnels gesichert ist und die Arbeiten planmäßig voranschreiten.

Martin Burkert, Vorsitzender Verkehrsausschuss Deutscher Bundestag, hielt fest: „Der Brenner-Basistunnel ist ein zentrales Projekt, um den Handel und den Warenverkehr über die Alpen hinweg voranzutreiben und zu optimieren. Deshalb setzen sich die Gewerkschaften in Deutschland und Österreich im Zuge des Gemeinschaftsprojektes „Interregionaler Gewerkschaftsrat Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Bayern“ (IGR TiSOBa) für den zügigen Bau des Brenner-Basistunnels und seiner Zulaufstrecken ein.“

„Mit dem Bau des BBT und den notwendigen Zulaufstrecken soll mehr unnötiger LKW-Verkehr auf die Schiene gebracht werden. Wir als ÖGB Tirol verlangen ein ganzheitliches Bahnkonzept und ein klares Bekenntnis von Landes- bis EU-PolitikerInnen, auf deutscher und österreichischer Seite, zum Projekt. In Tirol sind die Weichen für die Zulaufstrecken gelegt, was nun auch auf bayrischer Seite passieren muss“, erklärte Otto Leist, Tiroler ÖGB-Landesvorsitzender.