Infolge des Erfahrungsaustauschs mit dem Gotthard Basistunnel und anderen europäischen Großprojekten im Infrastrukturbereich, entwickelt die BBT SE den Erkundungsstollen weiter zum Servicetunnel. Dadurch können die Betriebsunterbrechungen für Instandhaltungsarbeiten deutlich reduziert werden, wodurch die Verfügbarkeit der Anlage erhöht wird. Das ist ein großer Vorteil für die gesamte Betriebsphase.
Heute hat die BBT SE nach den entsprechenden technischen und wirtschaftlichen Bewertungen die neuen Zeiten und Kosten genehmigt. Durch diese Aktualisierung der bahntechnischen Planung von 2008 verschiebt sich die Inbetriebnahme auf 2034 und die Projektkosten erhöhen sich auf 11,7 Mrd. Euro.
„Der Brenner Basistunnel ist mehr als nur ein Tunnel: Er ist ein grenzüberschreitendes Bahnsystem, das höchsten Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Betrieb gerecht werden muss.
Die technische Planung wurde deshalb an den heutigen Stand der Technik und die geltenden Sicherheitsanforderungen angepasst. Die dafür notwendigen zusätzlichen Bauarbeiten und die Integration der Bahntechnik bedeuten mehr Zeit und höhere Kosten. Der BBT ist ein einzigartiges Projekt, das maßgeblich dazu beitragen wird, den Straßenverkehr zu entlasten.“ betonen die beiden Vorstände der BBT SE, Umberto Lebruto und Martin Gradnitzer.