Die Vortriebsarbeiten im Haupttunnel Ost des Bauloses „H53 Pfons-Brenner“, in dem sich die TBM Olga in Richtung Innsbruck vorarbeitet, schreiten voran.
In der Nacht vom 29. auf den 30. März hat Olga die Fünf-Kilometer-Marke erreicht und damit einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu ihrem Ziel gesetzt: Bis dorthin fehlen nur noch etwas mehr als zweieinhalb Kilometer.
Die TBM wurde im September 2024 gemeinsam mit ihrer „Zwillingsschwester“ Wilma in Betrieb genommen, die erst vor wenigen Tagen die Störzone „Heidi“ erfolgreich durchquert hat. Diese Fortschritte sind von besonderer Bedeutung: Nun sind nur noch etwas mehr als vier Kilometer auszubrechen, um die maschinellen Vortriebe nicht nur in diesem Baulos, sondern im gesamten Projekt BBT abzuschließen.
Michael Knapp, Projektleiter des Bauloses H53 Pfons-Brenner, erklärt: „Die TBM Olga hat heute die Fünf-Kilometer-Marke erreicht, während Wilma sich mittlerweile der Sechs-Kilometer-Marke nähert. Damit diese die Störzone Heidi durchqueren konnte, mussten unter anderem Injektionsmaßnahmen am Bohrkopf vorgenommen werden, um das umgebende Gestein zu stabilisieren. Die Maßnahmen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Wilma hat 77% ihrer Strecke zurückgelegt und Olga bereits mehr als 65%.“
Im Baulos Pfons-Brenner werden neben dem maschinellen Vortrieb der beiden Haupttunnel auch die bergmännischen Vortriebe in Richtung Brenner fortgesetzt. Im Haupttunnel Ost fehlen noch knapp 600 Meter, im Haupttunnel West knapp 500 Meter. Zudem gehen die Arbeiten zum Einbau der Innenschale in der Überleitstelle weiter.
Somit verzeichnet heute nicht nur Olga, sondern das gesamte Baulos Pfons-Brenner, das größte im österreichischen Projektgebiet, in mehreren Bereichen bedeutende Fortschritte.