Natur und Umwelt

Der respektvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen bildet die Basis von Planung und Bau des Brenner Basistunnels. Österreich und Italien prüften die Umweltverträglichkeit des Projektes – unabhängig voneinander und auf Grundlage der jeweils geltenden Gesetze.
weiterlesen
Innsbruck-Ahrental

Zufahrtstunnel Ahrental
Vortrieb: 1.888 m (Stand vom 14.05.2012)
Länge: 2.400 m
Querschnitt: 90 m²
Neigung: 10 %
Der Zufahrtstunnel Ahrental wird zyklisch im Teilausbruch vorgetrieben, also zuerst die Kalotte, dann die Strosse und die Sohle. Beginn des Vortriebs war am 16.07.2010.
Durch die Nähe des Zufahrtstunnels Ahrental zur Wipptalstörung ist das Gebirge in diesem Tunnel durchweg deutlich zerlegt. Die Wipptalstörung trennt die Gesteine der Ötztaler und Stubaier Alpen von der großen Quarzphyllitmasse. Bis Tunnelmeter 30 standen eiszeitliche Schotterablagerungen im oberen Teil des Tunnelquerschnitts an. Lockergesteine sowie die Unterquerung der Autobahn machten daher den Schutz des Vortriebs mittels eines Rohrschirms (2 x 18 m) erforderlich.
Aufgrund der geologischen Situation waren beim Vortrieb bislang nur kurze Abschlagslängen bis maximal 1,3 m möglich.
Erkundungsstollen Innsbruck−Ahrental
Vortrieb: 3.660 m (abgeschlossen)
Länge: 3.660 m
Querschnitt: 26 m²
Vortrieb: 700 m (Vortrieb abgeschlossen am 22.03.2012)
Länge: 700 m
Querschnitt: 26 m²
Seit Dezember 2009 wird in der Sillschlucht der Erkundungsstollen Innsbruck–Ahrental vorgetrieben.
Gebaut wird der Tunnel im Sprengvortrieb. Täglich werden vier bis fünf Sprengungen durchgeführt. Damit wächst der Tunnel im Schnitt 8 bis 10 m pro Tag. Die Abschlagslängen variieren zwischen 1,1 m und 2,2 m.
Die Vortriebsarbeiten des Erkundungsstollens Innsbruck in Richtung Brenner wurden mit Erreichen des Kreuzungspunkt mit dem Zufahrtstunnel Ahrental vorerst beendet. In den nächsten Wochen wird das Betonsohlgerinne im mittlerweile 3.660 m langen Stollen hergestellt.
Der Vortrieb im Erkundungstollen Richtung Süden wird erst dann fortgesetzt, wenn der Zufahrtstunnel Ahrental mit dem Erkundungsstollen zusammentrifft. Mit dem Vortriebsbeginn des ca. 700 m langen Erkundungstollen von der Baustelle Sillschlucht Richtung Innsbruck, direkt zur Sill, ist im November 2011 begonnen worden.








