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Wussten Sie, dass...?


... monatlich 1.350 Wassermessstellen im Projektgebiet geprüft werden?

... der BBT zu 30 % im Sprengvortrieb und zu 70 % mit Tunnelbohrmaschinen gebaut wird?

... der BBT das Kernstück der 2.200 km langen Eisenbahnachse Berlin–Palermo ist?

... 27.000 m Erkundungsbohrungen für die Planung des Projektes durchgeführt wurden?



Broschüren

01.07.2011

Rechtssitz wechselt nach Italien

Mit 1. Juli 2011 wechselte der Rechtssitz der Europäischen Gesellschaft Brenner Basistunnel BBT SE nach Italien. Gemäß Staatsvertrag, den die Regierungen der beiden Staaten Italien und Österreich am 30.04.2004 unterzeichneten, wurde der Rechtssitz der Gesellschaft mit Beginn der Hauptbauphase von Innsbruck nach Bozen verlegt. 

Was sich ändert: Die Änderungen betreffen im Wesentlichen die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Ausschreibung und Durchführung der Vergabeverfahren, die die BBT SE zur Vergabe von Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträgen durchführen muss: Diese werden nun nach dem italienischen und nicht mehr nach dem österreichischen Vergaberecht abgewickelt. Der Gerichtsstand bei allfälligen Rechtsstreitigkeiten ist nicht mehr das Landesgericht Innsbruck, sondern das Regionale Verwaltungsgericht Bozen. 

Was bleibt: Die Büroeinheiten der Gesellschaft bleiben physisch unverändert, mit dem einzigen Unterschied, dass sich der bisherige Hauptsitz (Innsbruck) ab heute in Bozen und der bisherige Zweitsitz (Bozen) ab heute in Innsbruck befindet. Auch das dualistische System der Geschäftsführung sowie die Zusammensetzung des Vorstandes und des Aufsichtsrates bleiben unverändert. 

Der Weg, um dieses wichtige Ziel zu erreichen, war mit beachtlichem Aufwand verbunden; den chronologisch gesehen jüngsten Meilenstein stellt die Erteilung des Auftrags zur Abwicklung der Bauphase am 18. April diesen Jahres durch die Aktionäre der BBT SE dar.