Unternehmensportrait BBT SE

Als Nachfolgegesellschaft der seit 1999 bestehenden BBT EWIV wurde am 16. Dezember 2004 die Galleria di Base del Brennero - Brenner Basistunnel BBT SE als Europäische Aktiengesellschaft (lateinisch: "Societas Europaea") gegründet.
 
Das Unternehmen befasst sich im Auftrag der Republiken Österreich und Italien sowie der Europäischen Union (EU) mit der Planung und dem Bau des "Kernstückes" der transeuropäischen Eisenbahnachse Berlin-Verona/Mailand-Bologna-Neapel-Messina-Palermo, dem Brenner Basistunnel. Dieser steht auf der von der EU erstellten Liste der prioritären TEN-Projekte an erster Stelle.
 
Die Struktur der Europäischen Aktiengesellschaft „BBT SE" setzt sich wie folgt zusammen: Die Aktien befinden sich je zur Hälfte in italienischem und österreichischem Eigentum. Auf österreichischer Seite befinden sich 25 % der Aktien im Eigentum des Landes Tirol, 25% halten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Den 50 %-Anteil der italienische Seite hält die Tunnel Ferroviario del Brennero Holding AG (TFB Beteiligungsgesellschaft - "Tunnel Ferroviario del Brennero Società Finanziaria di partecipazione"), deren Anteile wiederum zu 84,08 % von Rete Ferroviaria Italiana (RFI - Italienische Staatsbahnen), zu jeweils 6,15 % von den Autonomen Provinzen Bozen und Trient sowie zu 3,62 % von der Provinz Verona gehalten werden. Das Projekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert.
 
Der Rechtssitz der Gesellschaft, geleitet von den Vorstandsdirektoren Dott. Ing. Raffaele Zurlo und Univ.-Prof. DI DDr. Konrad Bergmeister, befindet sich in Innsbruck. Eine Zweitniederlassung befindet sich in Bozen.

Das derzeit größte Eisenbahntunnelbauvorhaben Europas gilt als richtungsweisend für die sukzessive Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene in den kommenden Jahrzehnten. Dazu sind rahmenpolitische Veränderungen mittels einer homogenen Gestaltung der Maut im Verkehrskorridor von München bis Verona und über den Alpenraum notwendig. Eine effiziente neue Eisenbahn mit dem Brenner Basistunnel und den entsprechenden Zulaufstrecken ermöglicht die angestrebte Verlagerung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene. Notwendig sind, zusätzlich zur Neuen Brennerbahn aber auch die Umschlagterminals entlang der Strecke.

Um einerseits die bestehende Eisenbahntrasse zu optimierten und andererseits die untereinander abgestimmten Rahmenbedingungen für die Verlagerung des Warenverkehrs realisieren zu können, wurde im Frühjahr 2007 die „Brenner Korridor Plattform“ geschaffen.  Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe, fünf Regionen und drei Eisenbahngesellschaften entlang der Strecke München-Verona, möchten in einer effizienten Art und Weise diese Themen vorantreiben.

 
 Mit Beteiligung der Europäischen Union aus dem Haushalt der Transeuropäischen Verkehrsnetze Transport (TEN-T) finanziertes Vorhaben.


 

Aktuelle Baustellen

 

BBT-Tunnelsystem

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