Raffaele Zurlo neuer Vorstandsdirektor

Er ersetzt Ezio Facchin im Vorstand

 Innsbruck – Heute wurde Raffaele Zurlo im Rahmen der Aufsichtsratssitzung in Innsbruck zum Vorstandsdirektor der Europäischen Brenner Basistunnel Gesellschaft ernannt. Er ersetzt somit Ezio Facchin und vertritt an seiner Stelle den italienischen Gesellschafter TFB Holding.

Die Geschicke der BBT SE werden in den kommenden 3 Jahren von Raffaele Zurlo und Konrad Bergmeister, dem Vorstandsdirektor für Österreich, gemeinsam geleitet.

Die Ernennung Zurlos zum Vorstandsdirektor wurde heute seitens des Aufsichtsrates in Innsbruck bestätigt.

Raffaele Zurlo konnte im Zuge seiner Tätigkeit bei Italferr (Gruppe Ferrovie dello Stato) eine langjährige internationale Erfahrung im Ausschreibungssektor sammeln. Seine ersten Bemühungen werden der Anbahnung der Phase 3 bzw. der Einleitung der Bauphase für die Hauptwerke gelten, sowie der Verlegung des Rechtssitzes nach Italien, welche gemäß Unternehmensatzung bei Beginn der Arbeiten zu Phase 3 erfolgen soll.

Innsbruck, am 3. Mai 2010

 

 
Landeshauptmann Platter, LH-Stv. Gschwentner und Arbeiterkammer Tirol auf Baustellenbesuch

Schauplatz Brenner Basistunnel in der Sillschlucht

Innsbruck, 16.04.2010 - LH Günther Platter, LH-Stv. Hannes Gschwentner und Erwin Zangerl, Präsident der Arbeiterkammer (AK) Tirol nahmen gemeinsam mit den Kammerräten eine Baustellenbesichtigung im Erkundungsstollen in der Sillschlucht vor.

Im Infopoint des BBT am Innsbrucker Hauptbahnhof betonte LH Platter die Entlastung, die der BBT für das Land Tirol bringt. „Wenn der Bau des Brenner Basistunnels scheitern würde, wäre dies eine Katastrophe. Wenn ich mir anschaue, wie viel bereits investiert wurde, ist dies der falsche Zeitpunkt eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Projektes aufzuwerfen. Der Bund hat bereits 2,3 Milliarden Euro für die Zulaufstrecke im Unterinntal ausgegeben und der Brenner Basistunnel ist die natürliche Fortsetzung dieses Infrastrukturprojektes“, so Platter.

BBT SE Vorstand Konrad Bergmeister informierte die Gäste über den Stand der Arbeiten und gab sich zuversichtlich: „Wir hoffen, dass es uns in Österreich mit einem Regierungsbeschluss und einer folgenden Aktionärsversammlung gelingt, die Planungen und Arbeiten am Haupttunnel umgehend zu beginnen.“ Mit dem offiziellen Baustart für den Haupttunnel rechnet man noch im Frühsommer. „Dies ist die Voraussetzung, damit wir von der EU die höchstmögliche Finanzierung auch für die Zeit von 2014 bis 2020 erhalten. Bis heute hat die EU über 800 Millionen Euro bis 2013 für die Arbeiten am Brenner Basistunnel genehmigt und teilweise schon bezahlt“, so Bergmeister weiter.

In der Sillschlucht wird mittels Sprengvortrieb gearbeitet. Der Erkundungsstollen führt heute 242 Meter tief in den Berg, und jeden Tag arbeitet man sich 5 Meter weiter vor.

Die Arbeiten am Fensterstollen Ahrental beginnen im Juli. In Wolf/Steinach wird derzeit die Bahnunterführung als Zugang zum künftigen Fensterportal gebaut. Um die Belastung für Anrainer und Umwelt so niedrig wie möglich zu halten, wird eine neue Autobahnausfahrt bei Plon direkt zu der Baustelle Wolf führen. In Südtirol sind am Erkundungsstollen Aicha bereits 7,5 Kilometer erreicht und der Fensterstollen Mauls ist fertig gestellt. 

Der Infopoint am Hauptbahnhof ist seit 14. Januar geöffnet und zählte seither 6.500 Besucher.

 
Facchin tritt zurück

Bozen, 26.03.2010

Der italienische Vorstandsdirektor der BBT SE verlässt die Brenner Basistunnel Gesellschaft

Im Rahmen der heutigen Aufsichtsratssitzung hat Ezio Facchin, der vom italienischen Gesellschafter der BBT SE ernannte Vorstand, seinen Rücktritt angekündigt. Viele Thematiken wurden während der Sitzung behandelt, jedoch wird wohl keine den Eindruck hinterlassen, wie diese Ankündigung.

Ezio Facchin übernahm diese prestigevolle Position im Januar 2007 und war bis dahin als Verantwortlicher der Abteilung Investitionen Nord-West in Mailand tätig. Facchin folgte auf Gianluigi De Carlo, der die für die Projektphase I anstehenden Genehmigungen erwirkt und die Europäische Aktiengesellschaft mitgegründet hatte (vorher tätigte die Gesellschaft ihre Geschäfte unter Form einer EWIV).

Facchin kam mit klaren und konkreten Vorgaben zur BBT: Beginn der Vortriebsarbeiten für den Erkundungsstollen (unter seiner Leitung fand auch die Andrehfeier im Beisein des italienischen Staatspräsidenten Napolitano statt), die Erwirkung der CIPE-Genehmigung zur Genehmigung und Finanzierung des Projektes (am 05.02.2010 im Amtsblatt der Italienischen Republik veröffentlicht), welche auch die Phase III einläutet, was „grünes Licht“ für den Bau der Hauptwerke bedeutet.
Zusammen mit Konrad Bergmeister konnte Facchin, dank auch der wertvollen Unterstützung von Karel Van Miert, einen Finanzierungsbetrag der EU von rund 800 Millionen Euro sichern und weiters ein kompaktes Team von hochqualifizierten Mitarbeitern zusammenstellen.

Mit großer Genugtuung, aber auch etwas bewegt, hat Ezio Facchin heute angekündigt, dass seine Ziele erreicht seien und dass er somit das Amt niederlegen würde. Er erklärte sich sehr stolz, am Erfolg einiger Etappen der Brenner Basistunnel Gesellschaft mitgewirkt zu haben. Facchin verlässt das Unternehmen mit dem 30.04.2010, ein schicksalsträchtiges Datum in seinem Leben, wie es scheint: am 30. April feiert Facchin auch seinen Geburtstag, weiters wurde am 30.04.2004 der Staatsvertrag zwischen Italien und Österreich unterzeichnet.

Die Ankündigung seines Rücktrittes überrascht nur zum Teil: “Ziele und Termine waren vorgegeben”, erklärt Facchin. Über mögliche Nachfolger wird noch nicht gesprochen. „Zu gegebener Zeit wird der italienische Aktionär meinen Nachfolger bekannt geben. Ich habe meine Ziele erreicht und somit meinen Auftrag erfüllt. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich neuen Projekten, beruflichen wie privat zu widmen“, so Facchin.

  

Im Bild: Innocenzo Cipolletta (RFI) und Ezio Facchin (BBT)

 
Gewährleistung der ordnungsgemäßen Abwicklung der Ausschreibungsverfahren

Bozen, am 28. Jänner 2010

Oberstes Ziel der Gesellschaft ist und bleibt die Gewährleistung der ordnungsgemäßen Abwicklung der Ausschreibungsverfahren

Seit einigen Monaten muss die BBT SE den lokalen Zeitungen Nachrichten und Kritiken entnehmen, die direkt oder indirekt die Tätigkeiten der Gesellschaft systematisch unter Beschuss nehmen. Es ist noch nicht klar, welches Ziel besagte Äußerungen verfolgen, außer jenem, die Aktivitäten der Gesellschaft in Verruf zu bringen.

An dieser Stelle soll ausdrücklich betont werden, dass die Gewährleistung der ordnungsgemäßen Abwicklung der für die Errichtung des Brenner Basistunnels konzipierten Abläufe nach wie vor das oberste Ziel der BBT SE darstellt. Die kritischen Stimmen können demnach als Ansporn für die Gesellschaft dienen, die Analyse- und Kontrollverfahren im Hinblick auf sämtliche, mit Vergabe und Ausschreibungsmanagement verbundenen Tätigkeiten noch weiter zu verbessern.

Insbesondere in Bezug auf die Erkundungsmaßnahmen in Franzensfeste, über die am Mittwoch, den 27.01.2010, einige Artikel erschienen sind, soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die ordnungsgemäße Eintragung des Auftragnehmers bei der Bauarbeiterkasse in Bozen vom Auftraggeber vor Abschluss des Vertrags überprüft wurde, wie im Übrigen durch die Einheitsbescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Sozialbeträge (DURC) nachgewiesen werden kann.

Zudem kann die Existenz von gewagten Praktiken, die die grundlegenden Rechte der Arbeiter und den fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen untergraben, von der Hand gewiesen werden, zumal die Gesellschaft derzeit überprüft, ob im gegenständlichen Fall der Kollektivvertrag für Bauindustrie und Baugewerbe zwingend Anwendung finden muss.

Bis dato kann diese Einschätzung nicht als gegeben erachtet werden und daher wird eine etwaige Anpassung gemäß den Forderungen des italienischen Arbeitnehmerverbands (UIL) nach Abschluss der vollständigen Analyse dieser Problemstellung erfolgen.

Unterdessen wird die BBT SE vor der ersten vertraglich vorgesehenen Zahlung die ordnungsgemäße Beitragslage des Auftragnehmers überprüfen.

 
BBT SE präsentiert Eingriffe am Erkundungsstollen in Aicha vor Fachpublikum

Reinswald, 29. Januar 2010

BBT SE präsentiert Eingriffe am Erkundungsstollen in Aicha vor Fachpublikum

Heute fand in Reinswald (Sarntal) die 14. Ausgabe der Geoalp statt, eine Fachtagung für Geologen und Tunnelexperten. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierte die Brenner Basistunnelgesellschaft zum ersten Mal die Konsoliderungsmaßnahmen am Erkundungstollen in Aicha.

Wir erinnern daran, dass die Tunnelbohrmaschine am 9. August 2009 auf eine Störzone gestoßen war und sich aufgrund der Verformungen der Auskleidung festgefahren hatte.

Mehrere Wochen haben interne und externe Experten eine Reihe an Erkundungen durchgeführt und das geologische Modell definiert, auf welches die Konsolidierungseingriffe aufbauen und dazu dienen sollten, die TBM so bald als möglich wieder anzudrehen.

Der Gesamteingriff war in weniger als 4 Monaten abgeschlossen und am 3. Dezember 2009 konnte die TBM wieder angedreht werden, eine Rekordzeit wie die Experten übereinkamen. Die entsprechenden Daten, die Erkundungen, die Eingriffe, sowie detailliertes Bildmaterial wurde dem Fachpublikum am heutigen 29. Januar in Reinswald vorgestellt. Das Publikum war begeistert.

In den Bildern: ein Augenblick der Präsentation, sowie der von der Störzone betroffenen und anschließend konsolidierte Teilbereich.

 
1000 Besucher in einer Woche

Eine Woche nach der Eröffnung des BrennerBasistunnel Infopoint am Hauptbahnhof Innsbruck haben sich bereits 1.000 Personen über dieses einzigartige Tunnelprojekt informiert.

(Innsbruck 25. Januar 2010) Nach einer Woche 1.000 Besucher. Das übertrifft die Erwartungen der Brenner Basisgesellschaft bei Weitem, fasst ein sichtlich erfreuter Konrad Bergmeister, Vorstand der BBT SE zusammen. „Das bedeutet, dass ein reges Interesse am Projekt besteht und stärkt uns das Projekt zügig voranzutreiben“.

Die stärkste Zielgruppe sind mit 60% der Besucher die 19 – 60 Jährigen gefolgt von den Senioren 26% und Jugendliche bis 18 Jahre mit 14%. Im Durchschnitt besuchen 25 Personen pro Stunde den Infopoint. Die häufigste Frage ist ob der Tunnel für Güter- oder auch Personenverkehr gebaut wird. 

Mit der Umfahrung Innsbruck wird der 55km lange Tunnel die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt mit 62,7km. Vorwiegend wird Güterverkehr durch den Tunnel rauschen, aber auch Personenzüge. Die Fahrzeit von Franzensfeste bis Innsbruck wird knapp über 25 Minuten betragen.

 
Die Mitarbeiter des Infopoints stellen sich vor

 msock_bherdy.jpg

 

Mit Beginn der Bautätigkeiten wird Dipl.Ing. Monika Sock zur Ombudsfrau nominiert. Die Ombudsfrau wird in der Bauphase die betroffenen Gemeinden über bevorstehende Bauaufnahmen oder Änderungen von Bauarbeiten informieren. Sie wird Auskunft über Umweltinformationsgesetze und sonstige Bestimmungen oder behördliche Anordnungen geben.

Die Aufgabe der Ombudsfrau wird genauso die Entgegennahme von Beschwerden an den Baustellen sein. Die Überprüfung dieser Beschwerden und die rasche Behandlung mit den zuständigen BBT SE Stellen werden so gewährleistet. Die Ombudsfrau ist für die Überprüfung und Überwachung der durch Bescheid oder Gesetz vorgesehenen Veröffentlichung von Umweltdaten betreffend Luft, Lärm, Erschütterung, Referenzquellen, Niederschläge zuständig.

Frau Dipl.Ing. Sock wird auch dem breiten Publikum dies bezüglich Rede und Antwort stehen. Jeden Montag von 14:00 – 18:00 kann man sich im persönlichen Gespräch am Infopoint am Innsbrucker Hauptbahnhof informieren.

Öffnungszeiten
Montag: 14.00 – 18.00
Dienstag: 11.00-13.00, 14.00-18.00
Mittwoch: 11.00-13.00, 14.00-18.00
Donnerstag: 11.00-13.00, 14.00-18.00
Freitag: 11.00-13.00, 14.00-18:00

Infopoint Leiter: Mag. Bernard Herdy

 
Information aus erster Hand zum Brenner Basistunnel

Der neue Infopoint am Innsbrucker Hauptbahnhof bietet ab sofort Aktuelles und Wissenswertes zum Jahrhundertbauwerk Brenner Basistunnel.

(Innsbruck, 14. Januar 2010). Am Donnerstag öffnete der Infopoint der Brenner Basistunnel Gesellschaft seine Türen für Anrainer und Interessierte. Somit bietet die Brenner Basistunnel Gesellschaft die Möglichkeit sich rund um das Tunnelprojekt zu informieren.

In einem Ausstellungsraum im zentralen Eingangsbereich des Hauptbahnhofes kann man sich spielerisch mit den Themen Tunnelbau, Geologie, Natur und Umweltschutz auseinandersetzen. Aktuelle Updates von den Baustellen gewähren zudem einen Blick über die Schultern der Tunnelbauer. Die Arbeiten an den Erkundungsstollen laufen nun auch in Österreich.

„Der neue Infopoint dient der Bevölkerung als Informationszentrum“, gibt Konrad Bergmeister, Vorstand der Brenner Basistunnel Gesellschaft, die Ausrichtung des Serviceangebotes vor. „Wir möchten den Bürgern und Reisenden aktuelle Informationen aus erster Hand von einem der größten Infrastrukturprojekte Europas unterbreiten“.

Das eigens für die BBT SE entwickelte geografische Informationssystem (GIS) liefert Daten der 15 Standortgemeinden von Tulfes bis Franzensfeste. Schnell und einfach kann der Besucher gewünschte Informationen abrufen und die Abfrage nach persönlichem Interesse gestalten.

Der Infopoint soll nicht nur ein „Ort des Begreifens“ sondern auch des „Angreifens“ sein. Schaustücke und Gesteinsproben machen „sinnlich erfahrbar“, was im reichhaltigen multimedialen Informationsangebot zu diesem innovativen Infrastrukturprojekt am Bahnhof Innsbruck bereitgehalten wird.

Der Infopoint am Bahnhof dient auch als Lernwerkstatt für Schüler und Studenten. Abgestimmte Präsentationen, Berichte und Vorträge von BBT Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen sollen einer breiten Bevölkerungsschicht das Projekt näherbringen.

Ergänzend zu Animationen, Filmen und Schautafeln kann man sich in naher Zukunft zu einer persönlichen Erkundung der BBT-Baustellen aufmachen.

08_bbt_info_stand_ibk_hbf_erffnung.jpg31_bbt_info_stand_ibk_hbf_erffnung.jpg

 

 

 

 

14_bbt_info_stand_ibk_hbf_erffnung.jpg20_bbt_info_stand_ibk_hbf_erffnung.jpg

 
Rekurs von Landservice gegen BBT SE zurückgewiesen

Der von der Bietergemeinschaft “ARGE 2009 Kurzbohrungen IT" (Land Service Gen.m.b.H., Vicenzetto G.m.b.H. und RCT G.m.b.H.) gegen die Zuschlagsentscheidung der BBT SE zu Gunsten des erstgereihten Unternehmens im Vergabeverfahren AP078 (Kurzbohrungen BBT SE Italien) eingereichte Rekurs wurde am Mittwoch vom Bundesvergabeamt in Wien zur Gänze abgelehnt. Zudem wurden die Begründungen des italienisch-österreichischen Auftraggebers gutgeheißen und sämtliche Einwendungen abgewiesen. Diese Entscheidung von qualifizierter Stelle untermauert erneut die Rechtmäßigkeit der Handlungen der BBT SE im Rahmen der Vergabeverfahrens zur Errichtung des Brenner Basistunnels.

An dieser Stelle möchte die BBT SE die Gelegenheit nutzen, die nicht wahrheitsgetreuen Meldungen der lokalen Medien in den vergangenen Monaten in Erinnerung zu rufen (Alto Adige vom 14.08.2009, Seite 31), wo betont wurde, dass der Rekurs angenommen worden sei. Tatsächlich forderte das Bundesvergabeamt mit der Maßnahme vom 10.08.2009 lediglich eine Aussetzung des Vergabeverfahrens bis zur Entscheidungsfindung.

 
3.500 Besucher beim Tag der offenen Baustelle der BBT

Großer Andrang bei der Veranstaltung. 3.500 Besucher, die sich über den Projektfortschritt informierten, auf der Baustelle

 Anlässlich des „Tags der offenen Baustelle“ am Sonntag, 13. September 2009, öffnete die Brenner-Basistunnel-Baustelle bei Mauls, zwischen Franzensfeste und Freienfeld, ihre Pforten für Besucher.

Der große Andrang übertraf alle Erwartungen und zeugt von der guten Organisation der Veranstaltung: Rund 3.500 Besucher aus ganz Südtirol, dem Trentino und Tirol reisten entweder mit eigenem Pkw oder den Shuttlebussen, die zwischen dem Bahnhof Franzensfeste bzw. dem Ortszentrum von Mauls und der BBT-Baustelle eingerichtet worden waren, an.

 Als Auftakt des Tags der offenen Tür wurde von Pater Pius, dem Pfarrer von Mauls,  für die Besucher und Bauarbeiter eine Heilige Messe gelesen.  Hauptattraktion der Veranstaltung war zweifelsohne die Besichtigung des kürzlich fertiggestellten, ca. 1.800 m langen Zugangstunnels. Die Besucher hatten die Möglichkeit, an einer Tunnelfahrt teilzunehmen, die sie zur Ortsbrust brachte, wo mittels Audio-Video-Installationen die Sprengungen für den Vortrieb des Zugangstunnels simuliert wurden.

Auf dem gesamten Baustellenbereich konnten sich die Besucher zudem umfassend über das Projekt Brenner Basistunnel informieren. An Infoständen erhielten Interessierte von BBT-Technikern und –Mitarbeitern ausführliche Informationen zum Projekt und zu den wichtigsten Baustellentätigkeiten. So wurden die Bauarbeiten zum Brenner Basistunnel für jede und jeden im wahrsten Sinne des Wortes greifbar.

   
   
 
Bohrung im Raum Lanser See begonnen

Die BBT SE hat nun mit den Bohrungen im Raum Lanser See begonnen, die noch im Spätherbst abgeschlossen werden sollen. Sie dienen in erster Linie der Überwachung der künftigen Tunnelvortriebe in diesem Raum. Deshalb werden Pegel errichtet, in denen Wasserstände ermittelt, Proben genommen und Messungen durchgeführt werden können. Diese Daten erlauben Vergleiche und sind die Basis für die hydrogeologischen Modelle. Ziel ist der ungeschmälerte Erhalt der Ökologie des gesamten Feuchtraums.

Nach Erhalt der naturschutzrechtlichen Genehmigung werden Bohrungen mit einer ähnlichen Zielsetzung im Naturschutzgebiet Valsertal durchgeführt.

Die BBT SE bittet Sie um Ihr Verständnis für diese Maßnahme und dankt für Ihr Vertrauen

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 21 von 36
 Mit Beteiligung der Europäischen Union aus dem Haushalt der Transeuropäischen Verkehrsnetze Transport (TEN-T) finanziertes Vorhaben.


 

Aktuelle Baustellen

 

BBT-Tunnelsystem

schaubild-ibk-beschriftet-2008.jpg.jpg